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WARUM IST ES SO SCHWER AUF ZUCKER ZU VERZICHTEN?

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Über Zucker und seine Auswirkungen auf die Gesundheit wurden in den vergangenen Jahren viele Artikel veröffentlicht und alle sind sich darin einig, dass ein übertriebenes Maß an Zucker nicht gesund ist. 

Gesundheitliche Probleme

Ohne in den Details zu versinken, welche gesundheitlichen Probleme Zucker genau mit sich bringen kann, schauen wir mal, wie es zu einer Abhängigkeit kommen und wie man auf Zucker verzichten kann.

Verfeinerter Zucker wird schnell von unserem Körper aufgenommen. Im Organismus erhöht er den Blutzuckerspiegel und regt die Bauchspeicheldrüse zur Produktion von Insulin an. Sobald das Insulin seine Arbeit getan hat, sinkt der Blutzuckerspiegel abrupt, die Stimmung sinkt und uns verlangt nach einer erneuten Portion Süßem. Dieser Teufelskreis führt dazu, dass wir immer wieder dickmachende Schokolade und Kuchen zu uns nehmen. Dieser Prozess verursacht im Prinzip eine Sucht. Haben Sie auch Erfahrungen damit?

Wie kann man sich Zucker dennoch abgewöhnen?

  1. Kontinuierlich weniger nehmen
    Zuerst einmal müssen wir unsere Geschmacksnerven auf weniger süße Speisen trainieren. Am besten ist es, wenn wir die Tagesmenge kontinuierlich verringern: Unseren Kaffee oder Tee können wir mit Honig oder Stevia süßen und stufenweise können von Woche zu Woche mehr Tage ohne Süßigkeiten in unsere Ernährung aufgenommen werden.
  2. Ernährungsumstellung
    Fertige und halbfertige Speisen sollten aus unserer Ernährung ausgenommen werden, da diese reich an „verstecktem“ Zucker sind.
  3. Beenden Sie den Vitamin- und Mineralstoffmangel Ihres Organismus!
    Wenn der Stoffwechsel richtig funktioniert, versorgen die aus den Lebensmitteln gewonnenen Nährstoffe den Körper mit Energie. Damit man aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten Energie gewinnt, braucht es Vitamine und Mineralstoffe. Und zwar alle in reichlicher Menge. Wenn ein Vitaminmangel besteht, erfolgt eine zu Gewichtszunahmen führende Kalorienspeicherung und die Zellen bleiben hungrig. Darauf reagiert der Körper mit dem Verlangen nach Süßem, denn die Energie produzierenden Prozesse funktionieren nicht. Wenn wir mit der notwendigen Menge an Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sind, haben wir seltener ein Verlangen nach zuckerhaltigem Süßen.
  4. Man muss nicht für immer auf Süßes verzichten
    Wir können Kuchen und unseren Kaffee mit Stevia oder dem heutzutage beliebten Eritrit süßen. Wir sollten mehr - möglichst frisches - Obst und Magerjoghurt zu uns nehmen, in letzteren können wir ein Püree aus Waldfrüchten oder Dürrobst geben.

Schon nach zwei Monaten gewöhnen wir uns das ständige Essen von Süßem ab und unser Körper wird nicht mehr dem Entzugsschock ausgesetzt.


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